Archiv für die Kategorie „Gesundheit“

UV-Badekleidung gekauft!

Mittwoch, 4. Juli 2007

Habe mich doch dazu entschlossen das Geld in UV-Badebekleidung zu investieren .

Bevor wir nun losgehen cremt Rouven sich selber ein, nicht immer perfekt, aber wir arbeiten dran! Am Wasser angekommen, geht er wie immer nackt schwimmen und wenn er dann nur noch am Rand buddelt, zieht er sein Shirt und das kleine Höschen an. Bis jetzt hat es perfekt geklappt und ich bin etwas entspannter, weil ich nicht ständig “Angst” haben muß das er verbrennt.

Letzte Woche habe ich mir als i-Tüpfelchen für meine Sonnenbrand-Phobie noch ein UV-Messgerät gekauft! Mit dem Teil kann ich jetzt jederzeit den UV-Wert messen und mir ausrechnen lassen wie lange ich ohne (bzw. mit) Sonnencreme in der Sonne bleiben kann/dürfte/sollte, ist natürlich nur als Richtwert zu sehen. Ich denke das Messgerät ist nicht nur am Strand nützlich (da weiß man wie lange man schon da ist) denke da mehr an den alltäglichen Spielplatz Besuch oder einen Ausflug in den Tierpark bei etwas bedecktem Wetter. Bei einer Fahrradtour vertut man sich auch leicht durch den kühlen Fahrtwind oder beim Kanu fahren auf der Spree ;) Ich könnte die Liste der Freizeitaktivitäten jetzt entlos fortsetzen, aber ich denke ihr wißt worauf ich hinaus will!
An diesem Wochende jedenfalls, kam nur die Stoppuhr zum Einsatz, aber die Wolken werden ja hoffentlich auch bald wieder verschwinden …..

Interessante Werbung: UV-Schutz Kleidung für Kinder

Montag, 7. Mai 2007

Wie Ihr sicher schon bemerkt habt, gibt es seit letzter Woche einen dezenten Werbebanner von Google in meiner Navigation. Habe lange gebraucht um ich dafür zu entscheiden, aber nun habe ich mich entschlossen.
Und ich muß sagen bis jetzt waren da ziemlich interessante Sachen zu finden auch passend zu meinen “Artikeln” u.a. Werbung für eine Seite für UV-Schutz Kleidung für Kinder . Da immer mehr Kinder Allergien haben oder empfindlich auf Sonnencreme reagieren, finde ich das eine gute Alternative und ich habe schon letztes Jahr im Sommer darüber nachgedacht, ob es nicht sinnvoll wäre Rouven bei seiner hellen Haut ein/zwei Shirts zu kaufen, die einen intregierten Sonnenschutz haben!?
Also habe ich mal weitere Shops im Netz gesucht. Hier eine kleine Auswahl für Interessierte:
Safe Sunware -> große Auswahl,
Sport look -> noch viele andere Schwimmutensilien,
Sonnenschützer -> schon ab Größe 80

Dinge, die ich nicht verstehe…

Donnerstag, 3. Mai 2007

Dinge, die ich nicht verstehe… sind Eltern die im Auto rauchen, während Babys oder Kinder mit im Auto sitzen!
Ich frage mich: “Warum setzen Eltern (freiwillig) ihre Kinder dieser Gefahr des passiv Rauchens aus?”
Ich kann ja nachvollziehen, das man sich das Rauchen durch seine Kinder nicht verbieten lassen will, aber kann man dann nicht auf dem Balkon rauchen oder wenn man eh im Park oder auf dem Spielplatz ist? Das geht irgendwie nicht in meinen Schädel rein…

Ich habe in letzter Zeit öfter mal Eltern gesehen, die auf dem Spielplatz mal eben für zehn Minuten etwas an den Rand gehen um in Ruhe eine Zigarette zu rauchen, andere Mütter werfen dann ein Auge auf die Sprösslinge.
Das gefährtet dann zwar immer noch die Eltern, aber wenigstens werden die Kleine dadurch nicht belästigt. Das nenn ich mal ein guten Kompromiss zwischen den eigenen Bedürfnissen und Rücksichtnahme auf die (eigenen) Kinder!

Praktisches: Body Mass Index errechnen

Montag, 23. April 2007

Jetzt habe ich auch endlich eine Seite gefunden wo man schnell und einfach seinen Body Mass Index schecken kann.
Um den nächsten Eisprung zu errechen könnt ihr nach wie vor zum Eisprungkalender surfen!

Tipps vom Apotheker zum Thema Sonnencreme

Mittwoch, 18. April 2007

Und hier noch einige Tipps vom Apotheker zum Thema Sonnencreme:
Erneuern Sie regelmäßig Ihre Sonnenmittel. Jedes Jahr nimmt die Wirkung um ca. 10 % ab. Der Kontakt mit Sand oder das Aussetzen durch die Sonne verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Sie können die Lotionen noch als Körpercreme aufbrauchen. Verwenden Sie nach dem Sonnenbad After-Sun-Lotionen. Sie beruhigen die Haut, wirken heilungsfördernd und geben der Haut Feuchtigkeit zurück.

Beachten Sie beim Sonnenbaden in südlichen Ländern: Die Intensität der Sonnenstrahlung ist, je weiter Sie nach Süden kommen, um ein Vielfaches höher als in Mitteleuropa. In tropischen Ländern und auch in der Karibik kommt es beim Sonnenbaden in der Mittagszeit bereits nach 10-15 Minuten zu Lichtschäden der Haut. Denken Sie daran, dass die Haut auf Sonnenbestrahlung zeitverzögert reagiert, d.h. wenn beim Sonnenbaden Ihre Haut zu röten beginnt, ist die Haut bereits verbrannt. Erst 4-6 Stunden nach der Sonnenbestrahlung ist der Sonnenbrand voll ausgeprägt. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die intensive Sonneneinstrahlung, vor allem Ihre Haut blass ist. Meiden Sie grundsätzlich die Mittagshitze, da die UV-Belastung zwischen 11 Uhr und 15 Uhr am höchsten ist. Machen Sie es den Südländern bzw. Einheimischen nach und legen sich lieber zur Siesta ins Haus. Benutzen Sie nach Möglichkeit eine Kopfbedeckung (Schlapphut, Strohhut, Base Cap oder ähnliches). Dies gilt besonders im Fall spärlicher oder heller Kopfbehaarung. Die direkte Sonneneinstrahlung kann leicht zu einem Sonnenstich führen. 

Eine Reihe von Medikamenten kann zu lichtbedingten Reaktionen führen, die dem Bild eines Sonnenbrandes gleichen und sich als akute Hautreaktionen mit Rötung, Schwellung und Bläschen zeigen. Dies betrifft einige Antibiotika, Beruhigungsmittel, Rheumamittel usw. Behandeln Sie diese Reaktionen wie einen akuten Sonnenbrand. Auch Parfüms, Deodorants und andere Kosmetika können die Empfindlichkeit gegen UV-Strahlen erhöhen und zu unliebsamen Hautreaktionen führen. Verwenden Sie diese Mittel am besten nicht zur gleichen Zeit wie Sonnencreme.

Sonnenschutz errechnen

Montag, 16. April 2007

Die Eigenschutzzeit der Haut ist die Zeit, in der die Haut innerhalb von 24 Stunden der Sonne ungeschützt ausgesetzt werden kann, ohne dass es zu lichtbedingten Hautschäden kommt. Ihre Eigenschutzzeit können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen. Grundsätzlich werden 4 Hauttypen unterschieden. Entscheiden Sie in welche Gruppe Sie gehören. Besonders empfindlich und schützenswert ist die Haut von Kleinkindern und Säuglingen.

Grad der Sonnenempfindlichkeit Eigenschutzzeit in Minuten Strahlungsintensität
Gering
Mitteleuropa
mittel
Mittelmeer
hoch
Tropen, Hochgebirge
X Extrem schutzbedürftige Kinderhaut 5 LSF
15
LSF
15 – 25
LSF
25 – 35
I extrem empfindlichHelle Haut, rötliche Haare, Sommersprossen 5 – 10 LSF
15
LSF
15 – 20
LSF
20 – 25
II sehr empfindlichHelle Haut, blonde Haare, häufig Sonnenbrände 10 – 20 LSF
10 – 15
LSF
15
LSF
15 – 20
III emfindlichMäßig helle Haut, dunkle oder dunkelblonde Haare, selten Sonnebrände 20 – 30 LSF
10
LSF
10 – 15
LSF15
IV weniger empfindlichDunkle Haut, dunkle Haare, fast nie Sonnebrände 30 – 40 LSF
0 – 5
LSF
10
LSF
10 – 15

Sonnenschutzmittel werden nach Lichtschutzfaktoren (LSF) klassifiziert. Der Lichtschutzfaktor verlängert Ihre Verweildauer in der Sonne, ohne dass Sie Folgen zu befürchten haben. Um die Schutzzeit zu errechnen, wird die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Faktor der Sonnencreme multipliziert. Bei einer Eigenschutzzeit von 20 Minuten und einem verwendeten LSF von 20 können Sie so 400 Minuten bzw. 6 Stunden und 40 Minuten in der Sonne verweilen. Danach braucht die Haut eine Erholungsphase. An diesem Tag sollten Sie sich nicht mehr in der Sonne aufhalten.

Bedenken Sie dabei, dass auch im Schatten UV-Strahlung auftritt. Nachcremen bringt keinen zusätzlichen Schutz! Sonnenschutzmittel brauchen 20 – 30 Minuten bis der Schutz eintritt. Cremen Sie sich also ein, bevor Sie an den Strand gehen. Wenn Sie bereits in der Sonne sind und sich erst dann eincremen, hilft Ihnen der Sonnenschutz nur noch bedingt. Bei unserem Beispiel ist die Eigenschutzzeit der Haut 20 Minuten. Das Sonnenschutzmittel benötigt 20 Minuten bis es wirkt. Nach den 20 Minuten ist die Eigenschutzzeit für diesen Tag bereits aufgebraucht. Bei weiterem Sonnenbaden kommt es zu lichtbedingten Hautschäden trotz aufgetragenem Sonnenschutz. 

 Nach dem Baden sollten Sie sich und Ihre Familie trotz wasserfester Sonnenmittel erneut eincremen. Bei Meerwasser sollten Sie sich nach dem Baden unbedingt abduschen. Das Salz reizt die Haut zusätzlich. Vergessen Sie auch das Abtrocknen nach dem Baden nicht. Die Wassertropfen können wie kleine Brenngläser wirken.

Sonnenbrand

Freitag, 13. April 2007

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen Sonnenbrand und Sonnenstich.
Zwar ist für beides die Sonne verantwortlich, aber beim Sonnenstich schwillt die Hirnhaut an und beim Sonnenbrand ist die Hautoberfläche ”verbrannt”. Genauere etwas wissenschaftliche Erleuterungen findet ihr wie immer bei Wikipedia.de

Der Sonnenbrand (medizinisch: UV-Erythem) ist eine entzündliche Rötung der menschlichen Haut durch kurzwellige Sonnenstrahlung, so dass er auch als Dermatitis solaris oder Erythema solare bezeichnet wird.

Akut führt ein Sonnenbrand zu Druckempfindlichkeit und Brandschäden bis hin zur Blasenbildung, langfristig kann auch Hautkrebs die Folge sein. Die Erweiterung der Blutgefäße in der Haut führt zu stärkerem Blutfluss, was als Rötung (Erythem) der Haut sichtbar wird.

Besonders gefährdet sind die Schultern und der Oberkörper, wo es häufig zur Abschälung der oberen Hautschichten einige Tage nach dem Sonnenbrand kommt. Auch Füße und Gesicht, hier besonders die Nase, sind durch ihre exponierte Lage stark gefährdet und werden zusätzlich meist nicht gründlich genug geschützt. ….

Sonne ohne Ende?

Donnerstag, 12. April 2007

Jetzt scheint es loszugehen mit der Sonne :) Der Heuschnupfen hat mich fest im Griff und der Sonnenhut ist in der Tasche! Da Rouven und ich beide blonde Haare haben, müssen wir schon bei den ersten Sonnenstrahlen einen Sonnenhut tragen, sonst gibt es einen Sonnenstich! Meinen ersten hatte ich dieses Jahr übrings schon und das Anfang März! Da hatte ich die Kraft der Sonne total unterschätzt, obwohl ich das Problem eigentlich kenne…

Ein Sonnenstich (Insolation, Heliosis) entsteht durch lang andauernde direkte Sonneneinstrahlung auf den Kopf und Nackenbereich. Dies führt zu einer Schwellung der Hirnhaut. Der Sonnenstich äußert sich durch Schwindel, Übelkeit, die zum Erbrechen führen kann und Nackenschmerzen bis hin zu Nackensteifigkeit (Meningismus). Auch Ohrgeräusche kommen vor. Gerade bei kleinen Kindern kann intensive Sonnenbestrahlung sogar eine Hirnhautentzündung herbeiführen und auf diese Weise zum Tod führen.

Das mit dem Erbrechen, kann ich bestättigen …

Diabetiker-Jugendhaus eröffnet

Freitag, 27. Oktober 2006

diabeteshaus.bmpAn der Kinder-Rehaklinik Bad Kösen hat das Diabetiker-Jugendhaus “Am Nikolausholz” eröffnet. Es hat 16 Heimplätze zur Langzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen , die zu Hause mit ihrem Diabetes nicht zurechtkommen. Das Jugendhaus bietet eine umfassende Betreuung, die auf den individuellen Stärken jedes Einzelnen aufbaut und auch auf das gefährliche Zusammentreffen von Diabetes und Ess-Anfällen eingeht. Während ihres Aufenthaltes besuchen die Kinder und Jugendlichen die örtlichen Schulen. Mehr infos gibt es im Internet http://www.jugendhaus-diabetes.de/

Erste Hilfe in Notfällen

Samstag, 9. September 2006

Jetzt ist uns gestern das passiert, wovor ich immer Angst hatte.
Rouven hat auf eine noch recht warme Herdplatte gefasst! Zum Glück nur mit Zeige- und Mittelfinger und zum Glück war der Wasserhahn gleich in der Nähe. Nachdem wir also gute zehn Minuten mit fließendem kalten Wasser gekühlt hatten, habe ich ein kleines Kühlpad auf seine Finger geschnallt und bin zum Kinderarzt gefahren.
Sie hat sich das ganze angeschaut und eine Salbe draufgeschmiert und die Finger mit Pflaster geschützt. Also alles nicht ganz so tragisch, ich hatte allerdings den ganzen Nachmittag ein super schlechtes Gewissen, das der kleine Mann das erleben muß. Dabei bin ich immer super vorsichtig und trotzdem ist es mir passiert!
Immer wieder erstaunlich wie schnell diese kleinen Kinderhände sind! Für alle Eltern die das noch vor sich haben, hier mal ein paar Tipps.

 

Die drei Verbrennungsgrade:
Verbrennungen 1. Grades: Rötungen der Haut mit Schmerzen, die auf die betroffenen Hautbezirke beschränkt sind (zum Beispiel Sonnenbrand).
Verbrennungen 2. Grades: Rötungen der Haut mit Blasenbildung beziehungsweise perlmuttweißen, nässenden Wundflächen.
Verbrennungen 3. Grades: Weiß- bis graufleckigen Hautbezirke. Durch die Beschädigung ist das Gewebe abgestorben und auf Berührungen nicht mehr schmerzhaft, jedoch die umliegenden Randbezirke schmerzen stark.

 

Erste Hilfe:
- Bei Verbrennungen 1. Grades: Schmerzstillung durch Kälteeinwirkung. Die verbrannte oder verbrühte Haut 10 bis 15 Minuten unter fließendes kaltes Wasser halten.
- Bei Verbrennungen 2. Grades: Schmerzstillung durch kaltes Wasser, wie bei Verbrennungen 1.Grades. Zum Schutz vor Infektionen sterile, trockene Verbände anlegen. Keine Salben oder Puder auftragen, die Brandblasen nicht öffnen. Das Kind unbedingt zum Arzt bringen!
Bei Verbrennungen 3. Grades: Schmerzbekämpfung durch kaltes Wasser wie bei Verbrennungen 1. und 2. Grades. Infektionsschutz durch sterile Abdeckung. SOFORT zum Arzt!