Archiv für die Kategorie „Buchtipps“

Antolin der Leserabe

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Mein Sohn geht jetzt schon in die dritte Klasse und seit der zweiten Klasse begleitet ihn der Rabe Antolin. In seiner neuen Schule gibt es Antolin zum Glück auch und als Elternsprecherin fragen mich die Eltern immer wieder: Was ist Antolin denn nun genau?
Das in zwei Sätzen zu erklären ist schwer, wer es genau wissen will: hier der Link zur Seite: http://www.antolin.de/

Mehr zu lesen und Spaß am lesen zu haben, kann gefördert werden durch Antolin.
Wir leihen uns regelmäßig Bücher aus der Bücherei aus. In unserer Bücherei sind kleine Antolin Kronen auf den Buchrücken geklebt, dadurch können die Kinder sofort erkennen welche Bücher ihnen Punkte bei Antolin bringen können.
Das Buch wird dann offline zu Hause gelesen und im Anschluß daran, wird dann online das Quiz beantwortet. Entweder in der Schule im Computerraum oder am heimischen PC.
Hinweis: Unter www.antolin.de können keine Bücher gelesen oder heruntergeladen werden, das verläuft wirklich ganz klassisch zu Hause oder im Bus oder in den Ferien bei Oma.
Wird das Ouiz dann gestartet, gibt es pro richtige Antwort Punkte.
Die Lehrerin hat zugriff auf alle Accounts ihrer Klasse und kann somit den Fortschritt der einzelnen Schüler sehen und zum Zeugniss oder als Belohnung zwischendurch, kann Sie dann eine Antolinurkunde ausdrucken mit dem aktuellen gesamt Punktestand.

Gerade Jungs denen man oft Lesefaulheit und einen gewissen Ergeiz beim gewinnen unterstellt, können somit perfekt hinter dem Ofen hervor gelockt werden! Sicherlich klappt das nicht bei jedem Kind, aber unsere Erfahrungen sind da sehr positiv.
Auch kommt es natürlich darauf an, wie die Klassenlehrerin damit umgeht und wie geschickt sie es mit in den Unterricht integriert. Gerade gestern habe ich im Laden mit einer Mutter geklönt, die leider negaive Erfahrungen gemacht hat, weil die Lehrerin den Punktestand als Druckmittel einsetzt. Was leider nur dazu führt, das die Eltern die Quizfragen beantworten. DAS sollte natürlich nicht so sein! Die Kinder sollen mit uns Eltern lesen und die Fragen dann alleine beantworten. Sonst kann ja nicht kontrolliert werden, ob die Kinder den Inhalt des Buches auch wirklich verstanden haben!

Fazit: Wir haben viel Spaß beim lesen und Fragen beantworten und empfinden es als positive Ergänzung zum Schulalltag.

Ich wünsche ein entspanntes Weihnachtsfest, viele Bücher unterm Christbaum und schöne Schulferien!
Gruß Daniela

Buchempfehlung für kleine Jungs: Die Digedags

Dienstag, 6. September 2011

Unser Sohn geht mittlerweile schon zur Schule. Er liebt Ritter, Cowboys, die Römer und Kelten. Alles halt, was so kleine Jungs cool finden.

Er liest auch super gern. Mal allein, mal gemeinsam mit Mama oder Papa. Das finden wir Weltklasse. Denn es gibt kaum was Wichtigeres als Lesen. Weil man sich dadurch später Zugang verschaffen kann zu allen Informationen, die man braucht bzw. die einen interessieren. Kann man nicht lesen – oder mag man es nicht und tut es nur widerwillig – bleiben einem viele Türen verschlossen.

Ich selbst bin als Junge mit den Mosaik-Heften groß geworden. Vor allem auf die Abrafaxe habe ich Monat für Monat sehnsüchtig gewartet. Aber auch die Digedags, die Vorgänger der Abrafaxe, habe ich geliebt. Diese Liebe wollte ich an meinen Sohn weitergeben. Dieses Vorhaben ist gelungen. Mein Sohn liebt sein Buchregal voll mit den Digedag-Büchern. Und seine monatlichen Mosaik-Hefte mit den neuesten Abenteuern der Abrafaxe. Diese Abonnement kann ich wirklich nur jedem für seinen Sohn im Alter von 5-10 ans Herz legen! Die Hefte sind toll!

Sie sind aus drei Gründen so genial. Und das trifft auf die alten Digedag-Bücher genauso zu wie auf die aktuellen Mosaik-Hefte. Sie sind zum einen extrem gut gezeichnet! Viele witzige Details. Alles mit viel Liebe gemacht. Das sieht man. Zum anderen sind die Storys gut und lustig. Auch als Erwachsener hat man immer was zum Schmunzeln.  Und der letzte Grunde – der aus meiner Sicht wichtigste – ist der, dass die drei Kerle ihre Probleme und Abenteuer immer mit dem Köpfchen lösen. Es geht nicht darum, wer hat den dickeren Bizeps oder einen Zaubertrank, mit dem er alle Schurken platt macht. Keine Superhelden. Sondern Problemlösung durch Einschalten des Gehirns. Das find ich cool!

Und nebenbei lernt man als Leser auch immer wieder etwas. Denn gerade auch in den neuen Heften werden etliche historische Details mit eingeflochten, die zum Vertiefen des Themas animieren. Man will mehr erfahren und mehr darüber lesen. Sei es die Dampfmaschine, London im Mittelalter, die Brunnen von Versailles, was auch immer. Es wird Wissen transportiert. Unaufdringlich. Und gerade darum wohl so wirkungsvoll.

Wir lieben die Mosaik-Bücher und Hefte. Und können sie jedem nur wärmstens ans Herz legen! Auch Ihnen viel Spaß beim Lesen.

“Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht”

Dienstag, 6. April 2010

Bin gestern bei Twitter über folgenden Tweet gestolpert:

Tätääää: Kaiserschnittnarbe Nr. 45 ist in der Galerie erschienen. Mit Fragebogen zum KS-Buch, wie immer. Angucken! http://tinyurl.com/mephwf

Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mal draufgeklickt. Eine kleine Warnung, sollten Sie gerade kurz vor der Entbindung stehen, sollten Sie diese Seite vielleicht erst nach der Geburt besuchen um sich nicht unnötig verrückt zu machen. Für alle anderen super interessant und sehr informativ.
Die Bilder sind ungewohnt in ihrer Offenheit und die Fragebögen sind wirklich heftig zu lesen. Habe es selber nicht geschafft mehr als vier Stück zu lesen (im unschwangeren Zustand) ohne Tränen in die Augen zu bekommen. Die Schicksale die hinter diesen Bildern stehen sind zum Teil sehr traurig und machen einen sehr nachdenklich, wenn man wie ich das große Glück einer normalen Geburt hatte. Über dieses Thema wird wirklich wenig geredet und das ist mir erst jetzt aufgefallen.

Zu diesen Bildern gibt es aber auch ein passendes Buch. Dieses Buch heißt ” Der Kaiserschnitt hat kein Gesicht” und möchte aufklären und Fragen beantworten: Was ist ein Kaiserschnitt? Wie läuft die Operation ab? Was erwartet Mutter und Kind bei der Geburt? Wie erlebten andere Mütter ihre(n) Kaiserschnitt(e)? und natürlich auch einige Bilder von Kaiserschnittnarben.

Hier die URL zu dem Buch: http://www.kaiserschnittbuch.de
Da ich das Buch persönlich nicht gelesen habe, kann ich mir darüber auch kein Urteil erlauben.
Nur soviel: ich finde es sehr interessant sich einmal mit diesem Thema zu beschäftigen, auch wenn man persönlich (noch) keinen Kaiserschnitt erlebt hat.

“Kindercity” in Berlin

Montag, 29. Oktober 2007

Sonntag!
Da wir jetzt nicht mehr jedes Wochenende zum See rausfahren, müssen wir uns für die Winterwochenenden etwas einfallen lassen, um uns alle drei zu beschäftigen.

Rouven steht zur Zeit total aufs forschen und das haben wir uns zunutze gemacht:
es gibt ein Buch Malspaziergang durch Berlin in dem werden 22 Sehenswürdigkeiten von Berlin beschrieben in Deutsch/Englisch und man hat ein Bild zum ausmalen und eine freie Fläche, in die man entweder malen, eine Postkarten oder Bilder einkleben kann.
Dieses Buch habe ich auf jedenfall aus dem Ärmel gezaubert bzw. im Zwergen-Saloon erworben (der Spielzeugladen meines Vertrauens) und dann sind wir los:
zum Alexanderplatz, vorbei an der Weltzeituhr, rüber zum Fernsehturm, bis zum Roten Rathaus incl. Neptunbrunnen und auf dem Weg zurück zum Fernsehturm an der St. Marienkirche vorbei … und nach einem Kaffee zurück zum Auto.
Das stand am neuen Alexia … und drinnen gibt es in der dritten und vierten Etage die Kindercity!
Da wollten Papa und Sohn natürlich auch mal kurz schauen … und dann ist Rouven Auto gefahren, mit der Eisenbahn durch die Gegend gebimmelt und wir sind noch in einem Shop hängen geblieben. Man muß zwar für alles bezahlen, aber für einen verregneten Sonntag oder wenn man mal 90 min alleine shoppen mag, dann kann man sein Kind nach Anmeldung dort in einem Fabrikatelier abgeben und sie können dort Verschiedenes basteln, kochen, formen, ausgraben …
Das Angebot ändert sich jeden Monat, ist pädagogisch wertvoll und saisongerecht konzipiert. Die Ateliers dauern 90 Minuten und werden betreut.

Natürlich kann man dort auch was essen und trinken und viele Bänke und Stühle laden zum verweilen ein … also wir werden auf jedenfall wieder hinfahren!
Nachdem wir wieder zu Hause waren, hat Rouven dann in seinem “Forscherbuch” die St. Marienkirche ausgemalt, hat die Postkarte vom Fernsehturm eingeklebt und war zufrieden mit sich und seiner Welt… ein guter Sonntag!

Feengeschichten für 3 Minuten

Montag, 29. Januar 2007
Buchtipp: Feengeschichten für 3 Minuten
 
Autor: Nortrud Boge-Eli / Chris Boge
Verlag:Edition Bücherbär
ISBN 3-401-08745-2
 
Über dieses Buch:
 Fantasievoll erzählt das Buch von einer Vielzahl verschiedenster Feen. … Aber auch Zwerge, Trolle, ein Lindwurm und der eigenwillige Ritter Robert von der Delle finden ihren Platz in dieser besonderen Geschichtensammlung.

Meine persönliche Meinung:
Rouven und ich haben dieses Buch gleich zweimal hintereinander gelesen, weil es uns so gut gefallen hat. Es gibt nur einen einzigen, winzig kleinen Punkt: wenn man entspannt liest und vielleicht noch ein Bild genauer anschaut, dauern die Geschichten etwas länger als drei Minuten. **

Kinder, wie die Zeit vergeht oder Gut, das wir als Eltern viel vergessen

Montag, 22. Januar 2007

Stimmt, man verdrängt so einiges! Aber das ist wahrscheinlich gut so, denn sonst würden wohl noch weniger Kinder geboren werden.

Als wir nun bei unsseren Freunden im Esszimmer saßen und der kleine Erik von Mamas Brust in das bunte Tragetuch, das sich der Papa umgeschnallt hatte, wanderte, um sich nur Minuten später wieder zurück an Mamas Brust zu brüllen, fühlte ich mich an alles erinnert. Auch, als die beiden verzweifelt versuchten, den kleinen Mann hinzulegen und ihn alleine im Schlafzimmer schlafen zu lassen – ganz ambitioniert mit Babyphone in seiner Wiege. Sogar das Buch „Jedes Kind kann schlafen lernen” haben sie sich schon gekauft (das haben wir immerhin erst ein paar Monate später angeschafft – und gut genutzt). Der Leidensdruck ist groß – manchmal… Mit Abstand betrachtet kann man jedoch sagen: Es wird besser, ganz bestimmt. Und das ist doch beruhigend oder nicht?

In den ersten sechs Monaten hat unser Sohn abends meist in einem Babywipper gelegen, den haben wir dann zu uns auf das Bett gestellt (mit dem Rücken zum Fernseher). Wir konnten ihn bequem mit dem Fuß anwippen (wenn er wollte), er konnte uns beobachten, wir Eltern konnten kuscheln oder fernsehen. Nachts sind der Kleine und ich dann ins Gästebett gewechselt, damit wenigstens der Papa durchschlafen konnte. Als er sechs Monate alt war, haben wir ihn dann gemeinsam an sein Zimmer und Bett gewöhnt und mit der Hilfe des oben genannten Buches “Jedes Kind kann schlafen lernen” hat es tatsächlich auch innerhalb von 10 Tagen geklappt…. und  “funktioniert” auch nach drei weiteren Jahren noch.
Alles wird gut !

Buchtipp: Kleine Kinder brauchen uns

Montag, 15. Januar 2007
Buchtipp: Kleine Kinder brauchen uns
 
Autor: Anna Wahlgren
Verlag: Beltz
ISBN 3-407-85777-2
 
Über dieses Buch:
“In Ihrer unnachahmlichen Art hat Anna Wahlgren über lange Zeit Fragen von Eltern zu allen Themen, die im Familienleben auftauchen, per Internet beantwortet. So ist dieses “Praxisbuch” entstanden, ein Buch zum Nachschlagen und Nachlesen: aus dem Alltag – für den Alltag.”

Meine persönliche Meinung:
Ich war ja erst skeptisch, Autoren die so gefeiert werden, sind mir meist suspekt, aber ich muß mein Urteil revidieren. Das Buch ist wirklich super interessant, mit wirklich guten Tipps. ***

Rouvens Lieblingsautorin

Donnerstag, 19. Oktober 2006

lieve.bmp

Rouven steht total auf die kleine Hexe Lisbet von Lieve Baeten.
Zu kaufen gibt es die Bücher von der kleinen Hexe entweder im Buchladen ihres Vertrauens oder bei Amazon.de. Die Bücher sind liebevoll von Lieve Baeten selber gezeichnet und geschrieben worden. Auch mir als Erwachsene macht es viel Spaß in den Büchern zu lesen und ich kann immer wieder kleine neue Details in den Zeichnungen entdecken.
Einfach zum verlieben schön!!

Buchtipp: Stillen

Donnerstag, 5. Oktober 2006
Buchtipp: Stillen
 
Autor: Iris-Susanne Brandt-Schenk
Verlag: Südwest
ISBN 3-517-06748-2
 
Über dieses Buch:
Fachlich fundiert und kompetent beantwortet die Autorin die gängigsten Stillfragen und gibt zahlreichr Tipps aus ihrer langjährigen Erfahrung als dreifache Mutter und Laktionsberaterin.
 

 
Meine persönliche Meinung:
Kurz, aber sehr verständlich und völlig ausreichend. Zumindest wenn frau vom Prinzip her weiß, was Sie da tut.

Die Elternbriefe des “Arbeitskreises neue Erziehung”

Mittwoch, 13. September 2006

Auf eine Geburt bereitet man sich ja noch durch Lektüre vor. Aber wenn der Nachwuchs erstmal da ist, wird die Zeit zu lesen knapp.
Ja, das kann wohl sagen! Oliver Gassner vom Eltern Blog trifft den Nagel auf den Kopf mit dieser Aussage.
Ich selber kriege die Elternbriefe seit der Geburt unseres Sohnes zugeschickt und bin SEHR begeistert davon. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen auch wenn man sie bezahlen muß, es lohnt sich auf jedenfall! Außerdem kann ich den ”Aha”-Effekt beim lesen bestättigen, denn die einzelnen Entwicklungsschritte treffen wirklich immer zu (was man von anderer Literatur nicht immer behaupten kann). An dieser Stelle also mal ein “dickes Danke” an den Arbeitskreis Neue Erziehung e.V. .